Die H283 möchte Rassismus aktiv entgegentreten

Da sich das Max-Weber-Berufskolleg aus Überzeugung für das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bewerben möchte, unterstützen die Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschulklassen das Vorhaben, indem sie jeglichen Vorurteilen, Gerüchten und Parolen gegenüber anderen Kulturen und Religionen mit persönlicher Begegnung entgegenwirken möchten.

Dabei werden sie von ihren Lehrerinnen und Lehrern mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten unterstützt.

Da Rassismus und Diskriminierung unter anderem die Folgen mangelnden Wissens und mangelnder Erfahrung mit anderen Kulturen und Religionen sind, hat sich die Höhere Handelsschule auf die Fahne geschrieben, die Gemeinschaft zu fördern, in Kontakt zu treten und andere Kulturen kennenzulernen. Zu Beginn des Bildungsgangs fand daher ein „Fest der Kulturen“ statt, bei dem die Parallelklassen in einen Wettbewerb gegeneinander treten, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Klasse mit ihren vielen unterschiedlichen Herkunftsländern repräsentieren sollen. Dabei bereiten sie traditionelle Gerichte vor und schmücken ihre Klasse.

Die H283 war im letzten Jahr die Gewinnerklasse und durfte einen Tagesausflug unternehmen. Dieser Ausflug fand am 11.07.2019 statt. Die Klasse besuchte gemeinsam mit Herrn Tödter-Lüdemann und Frau Welters die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld, um sich mit der Islamischen Religion, der Kultur und der Architektur der Moschee auseinanderzusetzen. Neben der professionellen Führung konnten auch einige Schülerinnen und Schüler interessante Beiträge zu ihrer Religion liefern und gleichzeitig davon überzeugen, dass der Gemeinschaftsgedanke und der Austausch im Islam einen hohen Stellenwert haben. Um nachhaltige Arbeit gegen Rassismus und Diskriminierung zu leisten, ist es jedoch wichtig, sich mit verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen. Daher wurde der Ausflug im Religionsunterricht ausführlich vorbereitet und es ist geplant, die Agenda mit dem Besuch einer Kirche und einer Synagoge fortzusetzen. Mit diesen Projekten möchte die H283 mit ihren Lehrinnen und Lehrern zeigen, dass die Selbstverpflichtung nicht nur eine leere Floskel ist, sondern mit Inhalt gefüllt wird.

 

Die Schülerinnen und Schüler der H283 über ihren Ausflug in die Zentralmoschee:

 „sehr informationsreich und angenehm“

 „Mir hat der Moscheebesuch gefallen, da ich viel Neues gelernt habe“

 „Der Moscheebesuch war sehr interessant und spannend.“

 „Interessanter Einblick in das Gotteshaus der Muslime“

 „Ich fand es gut, dass wir mal was anderes unternommen haben, die Innenarchitektur war besonders.“

Susanne Welters

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